MIT METAPHERN ÜBERZEUGEN

Metaphern können überzeugen – Begriff und Wirkungsweisen

Metaphern sind als Symbole aus Fabeln, Volkssagen und Märchen bekannt und werden genutzt, um Einsichten und Belehrungen in neuem Licht anzubieten. Dabei wird ein Sachverhalt in einen anderen Bezugsrahmen gesetzt und in Form eines anderen Begriffes ausgedrückt. Durch deren Ähnlichkeit wird der Mensch sie bewusst oder unbewusst miteinander in Verbindung bringen und die angebotene Lösung übernehmen. Bsp.: „Er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“ Diese indirekte Kommunikation bietet die Möglichkeit, Situationen auf eine neue Art und Weise zu betrachten. Durch den Einsatz von Tieren, Pflanzen und Märchenwesen, kann so zu der Problemlösung beigetragen werden. Es geht letztlich darum, Out-of-the-box-Denken zu fördern.

Die Verwendung von Metaphern kann einerseits zur Distanzierung von einer festgefahrenen Situation führen und regt andererseits auch zu neuen Assoziationen, Bildern und Erfahrungen an. Durch Geschichten und Metaphern werden der Fantasie und Intuition bei der Problemlösung mehr Raum gegeben. Häufig enthalten sie überraschende Wendungen, die einen Perspektivwechsel des Zuhörers auslösen können, indem sie über seine gewohnten Gedankengänge und Vorstellungen hinausgehen. Das zum Beispiel ist das Geheimnis der Wirkungssprache des NLP.

Ein Beispiel zur Anwendung von Metaphern…

Von Golfbällen und Bier

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann, diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studierenden, ob der Topf voll sei. Sie bejahten es. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete die Steine in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er seine Studierenden wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als Nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbleibenden Freiraum. Er fragte erneut, ob der Topf nun voll sei. Die Studierenden antworteten einstimmig „Ja“. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studierenden lachten.

„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ. „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als Repräsentant Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde – kurz, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, durch die – falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden – Ihr Leben trotzdem noch erfüllt wäre. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge in Ihrem Leben, wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie zuerst den Sand in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder für Kieselsteine noch für Golfbälle Platz. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all die Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit Ihren Kindern, nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung, führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder andere Aufgaben zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte. „Ich bin froh, dass Sie diese Frage stellen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen!“

Spüren Sie, was wir in der Überschrift meinten? Wir können viel darüber sprechen, wie Sie Ihr Leben neu priorisieren. Ob und wann, wie und wozu – das alles liegt ganz bei Ihnen.

15. Dezember 2018
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