GENÜGEND GROSSE UND KLEINE SCHRITTE | DAS CHUNKING

Mit Chunking Sachverhalte zerlegen oder zusammenfassen

Das Chunking ist sehr wirkungsvoll. Komplexe Sachverhalte können damit stark vereinfacht werden. Es ermöglicht zum Beispiel, Konflikte auf eine neue Basis der Verständigung zu führen. Ferner bietet es Flexibilität für Menschen, die immer nur den Überblick haben wollen und viele Generalisierungen anwenden oder für jene, die sich nur in Einzelheiten vertiefen und die kleinen Teile entdecken. Es geht hier um das Zerlegen von großen Einheiten in kleinere oder um das Zusammenfassen von kleineren Einheiten zu großen. Wir können es demnach in beide Richtungen anwenden. Von oben nach unten (Chunking down) und von unten nach oben (Chunking up). All dies ist ebenfalls geeignet um auch Ziele und Projekte in alle Richtungen zu untersuchen.

Vom Groben zum Detail – Das Chunking down

Beim Erlernen von Fähigkeiten ist das Zerlegen in die kleinste Einheit sehr hilfreich. Dabei werden Fragen nach den Details, den einzelnen Schritten, gestellt. Somit ist es möglich, Hintergründe zu erfahren und bei Verallgemeinerungen neue Denkimpulse zu entwickeln. Erreicht wird das mit Fragen wie:

  • „Was genau …?“
  • „Wie genau …?“
  • „Wann genau …?“
  • „Wer …?“
  • „Und dann …?“
  • „Was siehst du?“
  • „Was hörst du?“
  • „Was fühlst du?“

Beispiel: „Ich habe ein Auto.“ – „Ich habe einen Zweitürer.“ – „Ich habe einen weißen VW Golf.“ – „Ich habe einen weißen VW Golf Cabrio.“ – „Ich habe einen weißen VW Golf Cabrio mit Servolenkung.“

Vom Detail zum Groben – Das Chunking up

Beim Zusammenfassen stellt man die Frage nach den übergeordneten Klassen, der höheren Ordnung oder den Meta-Zielen. Hier geht es darum, einen Punkt zu finden und eine zu sehr ins Detail abgleitende Diskussion zum Ziel zu führen. Fragebeispiele dafür sind:

  • „Was ist dein Ziel?“
  • „Was bewirkt das für dich?
  • „Was willst du damit erreichen?“
  • „Welche Werte verbergen sich hinter dem Ziel?“
  • „Was gewinnst du, wenn es so läuft, wie du dir das vorstellst?“

Beispiel: „Ich habe einen blauen Ford.“ – „Ich habe einen PKW.“ – „Ich habe ein Fahrzeug.“ – „Ich besitze ein Verkehrsmittel.“ – „Ich bin Besitzer.“

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