SUBMODALITÄTEN WAHRNEHMEN LERNEN

Wie lassen sich die Tiefenstrukturen wahrnehmen?

Mit zunehmenden Lebensjahren machen Menschen verschiedene, aber auch ähnliche Lebenserfahrungen. Diese Erfahrungen werden je nach Mensch individuell als gut oder schlecht bewertet. Im Unterschied zu anderen Menschen werden diese Erfahrungen unterschiedlich eingeprägt und wieder erinnert. NLP unterteilt die Sinnessysteme, mit denen wir unsere Erfahrungen repräsentieren, in sogenannte Submodalitäten. Durch Erfragen dieser Modalitäten kannst du sehr feine Unterschiede feststellen, welche die Qualität der Erfahrung und die damit verbundenen emotionalen Zustände beschreiben. Dadurch hast du die Möglichkeit, Zustände der Verwirrung in Zustände der Klarheit zu transformieren. Du kannst lernen, Zwänge zu eliminieren, Ängste zu überwinden, dich selbst zu motivieren und vieles mehr. Mit Hilfe der Submodalitäten ist es möglich, in den ansonsten automatischen Prozess des Denkens einzugreifen und diesen mit vollem Bewusstsein und Willen zu steuern.

Submodalitäten des visuellen Repräsentationssystems

  • Farbe (Ist das Bild farbig oder schwarz-weiß? Sind die Farben leuchtend oder bleich?)
  • Bewegung (Ist Bewegung vorhanden? Ist es ein Film oder ein Bild?)
  • Helligkeit (Welche Helligkeit hat das Bild? Ist es heller oder dunkler als normal?)
  • Kontrast (Ist viel oder wenig Kontrast vorhanden? An welchen Stellen sind die Kontraste besonders ausgeprägt?)
  • Schärfe (Ist das Bild scharf oder eher unscharf? Gibt es Stellen, an denen es verschwimmt?)
  • Oberfläche (Ist die Oberfläche glatt oder eher rau?)
  • Fokus (Ist es ein Gesamtüberblick oder sind Einzelheiten hervorgehoben?)
  • Proportionen (Stehen die Inhalte im Bild im richtigen Verhältnis zueinander?)
  • Form (Welche Form hat das Bild? Ist es rund, eckig, quadratisch, rechteckig?)
  • Rahmen (Hat das Bild einen Rahmen?)
  • Größe (Wie groß ist das Bild?)
  • Dissoziation/Assoziation (Siehst du dich selbst im Bild? Wenn dissoziiert: Siehst du dich von oben, unten, links oder rechts?)

Submodalitäten des auditiven Repräsentationssystems

  • Dynamik (Ist das Geräusch schnell oder langsam? Hat es einen festen Rhythmus?)
  • Lautstärke (Wie laut hörst du das Geräusch? Empfindest du das als angenehm und stimmig?)
  • Tonlage (Ist die Tonlage höher oder niedriger als normal?)
  • Position (Woher kommen die Laute, Geräusche, Stimmen? Von innen oder von außen?)
  • Tonalität (Wie ist sie: volltönend, heiser, klangvoll?)
  • Melodie (Ist es monoton oder gibt es eine Melodie?)
  • Modulation (Welche Teile sind betont?)
  • Geschwindigkeit (Ist es schnell oder langsam?)
  • Sprache (Gibt es Worte und Sätze? Wessen Stimme spricht? Wie klingt diese?)

Submodalitäten des kinästhetischen Repräsentationssystems

  • Dauer (Seit wann ist die Wahrnehmung vorhanden? Ist die Wahrnehmung stetig?)
  • Intensität (Wie stark ist die Empfindung?)
  • Position (Wo spürst du dies in deinem Körper?)
  • Qualität (Wie würdest du die Körperempfindungen beschreiben? Prickelnd, warm, kalt, entspannt, gespannt, verkrampft, taub?)
  • Geschwindigkeit (Ist der Verlauf langsam, schnell oder sprunghaft?)
  • Bewegung (Gibt es eine Bewegung in der Empfindung? Wenn ja, in welcher Form? Ist die Bewegung gleichbleibend?)
  • Richtung (Wo beginnt die Empfindung und wohin bewegt sie sich?)
  • Temperatur (Empfindest du die Körperwahrnehmung als heiß, warm oder kalt?)
  • Spannung (Welchen Spannungstonus hat die Empfindung? Ist sie locker, angespannt oder verkrampft?)
15. September 2018

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseiten für Sie nutzerfreundlicher gestalten zu können. Wenn Sie auf den "Akzeptieren" Button klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen