CHANGE PERSONAL HISTORY oder wie Sie die Bedeutung der Vergangenheit ändern.

Change personal History | Denn es ist nie zu spät, eine schöne Kindheit gehabt zu haben!

Das „Change History“-Format ist für Situationen geeignet, in denen eine Person alte Erinnerungen hat, welche als störend oder hinderlich empfunden werden, z. B. sich mal irgendwo blamiert zu haben, unangenehme Prüfungssituationen, Enttäuschung, Zurückweisung…. Mit Hilfe dieser Technik können sie verändert werden, damit die Person in Zukunft in ähnlichen Situationen flexibler ist.

Dabei passiert Folgendes: Die Person wird in die Vergangenheit geführt, um eine frühere Erinnerung neu zu erleben. Dabei nutzt man eine Linie, die auf dem Boden ausgebreitet wird. Diese repräsentiert die Zeit. Am einen Ende ist z. B. die Geburt platziert, am anderen Ende die Gegenwart. Diese Ausbreitung ermöglicht, sich ganz speziellen Situationen in der Vergangenheit zu widmen und diese mit Ressourcen aus einem späteren Zeitraum zu verändern. Diese Integration neuer Fähigkeiten wird so lange nacherlebt und verbessert, bis die Person damit zufrieden ist. Aufgrund dieser neu gemachten Erfahrungen wird der Klient in ähnlichen zukünftigen Situationen anders reagieren.

Wie funktioniert die Change History konkret?

Nach dem Modell des Lebensweges hängen in unserem Unterbewusstsein alle Erinnerungen zu einem bestimmten Zusammenhang aneinander, wie Nüsse auf einer Schnur. Jede Nuss ist ein neues Erlebnis im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Thema. Mit der Zeit wird diese Nuss-Kette oft härter und belastender. Wenn es uns gelingt, zurückzugehen zur allerersten Nuss und diese zu knacken, purzeln auch oft die anderen folgenden Erkennt-Nüsse von der Schnur. Zu jedem belastenden Gefühl und Konflikt gibt es zumeist eine solche Nussansammlung.

Praktisch wird bei der Lebenswegarbeit eine Reise begangen und vom Coach angeleitet. Es gilt sich vorzustellen, gedanklich auf seiner persönlichen Zeitlinie zum Ursprung des eigenen Problems zurückzugehen. Während dieser Reise wird das Unbewusste dazu trainiert, Erfahrungen und lernende Momente zu unterscheiden. Wir erlernen dann quasi wieder neu, was wir wirklich lernen sollten, damit wir die alten Gefühle und Gewohnheiten zurücklassen können und lebensunterstützende und gesündere Einstellungen sowie Verhaltensmuster speichern. Solche Lebensqualität verbessernde Lernerfahrung gilt es dann als Erkenn-Nuss wirklich in uns stabil aufzunehmen.

 

1. April 2017
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